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Freizeit 2010
 

 

Wir schreiben den 13.6.2010, 12:30 Uhr Ortszeit.

Ein Trupp unerschrockener Segler steht in Reih und Glied, für Alles bereit. Nach etlichen Stunden und mehreren fragwürdigen Kuschelfotos von nicht namentlich genannten Herren aus der Ersten Reihe wurde der angestrebte Einsatzort erreicht.
Die Posten wurden verteilt, doch waren die Lagerbedingungen eher spartanisch und kratzten an der Ehre eines würdigen Seglers.

Auch wenn uns der Gesamteindruck der Zimmer nicht abschrecken konnte, war der Anblick von abgebrochenen Türklinken und Scherben auf den Schränken, welche von weniger als 3 Schrauben gehalten wurden, doch etwas ungewohnt. Trotz dieser erschwerten Umstände und mehrerer Mückenattacken wurde die erst Nacht ohne Verluste überstanden.

Am nächsten Morgen betraten wir todesmutig unsere etwas in die Jahre gekommenen Schulungsboote. Die nötigen Naturkräfte, die wir für unsere Mission dringend benötigen, schienen jedoch an diesem Tag „vom nicht vorhandenen Winde verweht“ zu sein, wobei der Wind ja „höchstens mal für 2 Minuten nicht weht“ (Zitat: Ausbildungsleiter vom Dienst)

Im Laufe des Nachmittags stieg ein Teil von uns nun auf unser bereits im Heimatland erworbenes und importiertes Equipment um, welches bei der Operation SEGELN jedoch nicht sonderlich half.

Erschöpft und niedergeschlagen kehrten wir also vorzeitig in unser feudales Heim zurück. Dort versammelte sich die „Elite“, um neue Pläne für den kommenden Tag zu schmieden. Codename: „Prüfung Segelschein“. Diese Besprechung wurde mit einem überschaubaren Abendessen beendet.
Nun sind wir in der Basis versammelt, bereit eine weitere Mückenattacke abzuwehren und neue Kräfte für die kommenden Herausforderungen zu sammeln.

(gez. Stube 19)

Heute (Dienstag, der 15.6.) war der 2. Segeltag in Hohwacht.
Am Morgen wurden wir geweckt, obwohl es für uns schwer war aufzustehen kamen jedoch alle pünktlich zum Essen.
In der Früh war es noch recht kalt und manche Optimisten sind nach wenigen Minuten aus dem Wasser gekommen. Nach einer Pause kam dann aber noch die Sonne heraus und wir hatten alle Spaß. Sabrina wurde von Hannes getaucht, Maurice, Pauline, … spielten Volleyball.
Weil uns manchmal recht kalt war, machten wir eine kleine Aufwärmübung. Wir sollten uns alle in einen Kreis stellen und Hegi sang das Lied „Laurenzia“. Immer wenn ein Wochentag oder der Name Laurenzia kam, mussten wir in die Hocke gehen und wieder aufstehen…
Danach ging es wieder weiter…

(gez. Stube 18)

Heute früh, am Mittwoch den 16.06. wurden wir von Gerhard um kurz vor 7.00 Uhr geweckt. Viele waren noch zu müde zum aufstehen und lagen noch eine viertel Stunde länger im Bett. Um halb acht gab es Frühstück und nachdem wir unsere Lunchpakete gemacht hatten gab es von Gerhard noch eine Ansage.

Dann durften wir wieder auf unsere Zimmer gehen, die kurz danach kontrolliert wurden.

Um Halb neun trafen wir uns vor dem Hotel und gingen los zur Segelschule. Auf dem Weg sangen wir viele Lieder. Am Strand angekommen zogen wir uns um und warteten auf die Segellehrer. Die Optifahrer konnten mit den Optis segel, die größeren haben erst noch ein paar Manöver besprochen. Da noch kein guter Wind war durften wir zuerst mit den Tretbooten fahren. Manche haben sich trotzdem ein Boot aufgebaut und hatten dann draußen auf dem Wasser mehr Wind.

Nachmittags waren auch wieder unsere Laser2 und der 470er auf dem Wasser und die Galeons sind eine kleine Regatta gesegelt. Sieger waren Florian, Paul und Christian. Nach einem schönen Segeltag haben wir uns wieder umgezogen und sind nach Hause gegangen, dort haben wir unsere nassen Sachen zum Trocknen auf die Leine gehängt. Mache haben sich dann abgemeldet und sind zum Supermarkt gegangen um sich Süßigkeiten zu kaufen.

Zum Abendessen gab es Spagetti mit Bolognese Sauce und Schokoladenpudding zum Nachtisch. Nach dem Essen gab Bernadeta noch einen Malkurs und die Jünstenscheinsegler und die A-Scheinsegler haben noch gelernt. Um halb Zehn mussten sich alle nach einem schönen Tag wieder schlafen legen.

Auch am Donnerstag werden wir morgens wieder um 7:00 geweckt und um halb acht gab es Frühstück. Joel und Joshua kommen zu spät. Um 8:00 Uhr bespricht Gerhard mit uns den Tagesablauf und eine halbe Stunde später sind wir zur Segelschule gegangen. Dort waren wir von 9:30 bis 13:00 Uhr auf dem Wasser. In der Pause bis zwei haben sich einige ein Eis gekauft.

Um 2:00 Uhr ging es dann weiter bis 16:00Uhr , dann mussten wir die Boote wieder abbauen. Um 17:30 sind wir wieder im Hotel angekommen und um 18:30 gab es Abendbrot. Dann hatten wir noch bis 20:30 Freizeit. Um 21:30 haben noch mit Gerhard für den Jüngstenschein geübt und um 22:00 war Bettruhe. (Gez. Stube 22 & 23

Alle sind heute, den 18.06.2010, mit Nervenkitzel aufgewacht. Denn nach dem Frühstück schrieben die Jüngstenscheinanwerter ihre theoretische Prüfung, während die Anderen zum Strand gingen und segelten.

Die Sportbootführerscheinanwerter übten bei starkem Wind und Seegang fleißig für ihre praktische Prüfung bis der Prüfer kam und sie ihr Können unter Beweis stellen mussten.

Als die Jüngstenscheinanwerter zum Strand kamen um ihre Boote startklar zu machen, kam sogar die Sonne raus. Während die Kleinen Ihr Können unter Beweis stellten, haben die Großen ihre theoretische Prüfung geschrieben

Nach gefühlten 10.000 Minuten wurden uns die Ergebnisse mitgeteilt. ALLE HABEN BESTANDEN!!! Darauf haben wir erst mal am Strand gegrillt.Während des ins Hotel trabens wurden viele lustige Lieder gesungen und dann sind wir alle hundemüde ins Bett gefallen.

Den Sportbootführerschein haben jetzt Joel, Marlon, Hannes, Nico, Armin und Sabrina. Alle Anderen haben den Jüngstenschein.
Herzlichen Glückwunsch an alle!!!

(von: Pauline, Luise, Katja, Sabrina

Nach gefühlten 3 Stunden Schlaf wurden wir wieder um 7 uhr geweckt und es gab um 7:30 ein letztes mal Frühstück in Howacht. Es wurden ordentlich viele Brötchen verzehrt und Lunchpakete für die Fahrt gemacht. Anschließend wurden die letzten Koffer gepackt, die Zimmer von Gerhard, Hegi, Bernadeta und Uwe auf zurückgelassenes Gepäck kontrolliert und die Koffer in den Transportern verstaut.

Nun stand der fünfstündigen Fahrt nichts mehr im Wege. Aber doch, da war noch was die mitgebrachten Boote mussten noch am Strand angekoppelt werden und nach einigen Gruppenfotos wurde dann doch die Heimreise angetreten.

Während der Heimfahrt wurden Toilettengehpausen, Essenpausen und Beinvertretpausen eingelegt und wir kamen dann um ca. 15:20 in unserem Schulzentrum an. Dort wurden wir von unseren Familien empfangen und nach dem Ausladen des Gepäckes gab es dann noch die Jüngstensegelscheine für die erfolgreiche Prüfung. Ein sehr bekanntes Lied, extra von Hegi und uns für Segler umgeschrieben, wurde noch zum Abschluss vorgetragen.

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